Keltische Musik

 

Wie historische keltische Musik klang, das ist weitgehend unbekannt. Keine der historischen keltischen Kulturen hinterließ Aufzeichnungen, die die Klänge und Töne heute kommunizieren könnten. Die in der keltischen Musik verwendeten Instrumente sind zumindest aus "zweiter Hand" bekannt - griechische Schriftsteller beschrieben die Instrumente, einige sind auf römischen Reliefs und keltischen Münzen abgebildet. Die damit erzeugten Rhythmen und Melodien lassen sich bestenfalls erahnen, denn tatsächliche Instrumente sind nicht erhalten, und die Experimentelle Archäologie kann auf diesem Gebiet nur bedingt forschen.

Musik in keltischer Tradition wird in Schottland, Irland, Wales und der Bretagne produziert, Aufzeichnungen gibt es erst seit dem 17. Jahrhundert. Heutige "keltische Musik" ist dagegen eher von der volkstümlichen Szene der Länder geprägt und unterliegt einer starken Romantisierung des Keltentums. Bodhran (Rahmentrommel) und Tin Whistle (einfache metallene Blockflöte), beides bekannte Instrumente der irischen Folklore, werden als keltische Instrumente angesehen. 

Wie von keltischen Münzen bekannt ist, kannten die alten Kelten Saiteninstrumente, Die Instrumente sahen ähnlich aus wie heutige Harfen, variierten in der Größe und wurden vermutlich zur musikalischen Untermalung von Heldensagen gebraucht, so wie heute noch in der volkstümlichen Musik Irlands und Schottlands Harfen und Dudelsäcke zum Einsatz kommen, um Heldenepen und Göttersagen in einen angemessenen Rahmen zu setzen.

Ein Carnyx ist ein Blasinstrument, das bei den eisenzeitlichen Kelten in Gebrauch war, also etwa im Zeitraum von 300 vor bis 200 nach unserer Zeitrechnung. Das Instrument bestand vermutlich auch Bronze und kam bei Feldzügen und anderen kriegerischen Handlungen zum Einsatz, der laute Krach sollte die eigenen Kämpfer moralisch unterstützen und anstacheln, den Gegnern jedoch Respekt abnötigen. Die Mündung des trompetenartigen Instruments war meist geformt wie ein Wildschweinkopf. Erhalten sind Abbildungen des Carnyx auf Münzen der späten La-Tène-Kultur sowie auf dem Kessel von Gundestrupp. Römische Autoren hielten überdies fest, dass das Instrument beim keltischen Angriff auf Delphi im Jahr 279 v. Chr. zum Einsatz kam. Julius Cäsar, Claudius, Diodorus Siculus und Polybios bezeugen den Gebrauch des Carnyx in Gallien, Britannien und bei der Schlacht von Telamon. Ein einzelnes Exemplar wurde in Schottland bei Ausgrabungen gefunden, und Fragmente von weiteren Instrumenten sind ergraben. Aus der jüngeren Bronzezeit (13. - 7. Jh. v. Chr.) sind Luren erhalten, die auch eine Art von Bronzetrompete darstellen.

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