Isle of Man

 

Eigenwillig, herb, stolz und schön liegt sie in der Irischen See zwischen Irland und Großbritannien - die Isle of Man. Genauso schön, herb und eigenwillig ist die traditionelle Musik der Insel. Die vielen Brauchtümer und Rituale der keltischen Vergangenheit mit den Wurzeln in der Wikingerzeit, im Norwegischen und Schottischen spiegeln sich in der Folk-Music wieder. "Manx" nennen die Bewohner sich und ihre Insel. Manx ist auch die schon einmal ausgestorbene Sprache auf der Isle of Man. Sie ist ein Abkömmling des Keltischen und wird gemeinsam mit Irisch, Bretonisch und Schottisch-Gälisch in die godelischen Sprachen eingeordnet.

Historisch betrachtet war Manx- Gaelic als Inselsprache vom Englischen verdrängt worden. Erst seit jüngster Vergangenheit wird es wieder erfolgreich gepflegt und angewandt. Motor dieser Entwicklung ist „Yn Chruinnaght“, das renommierte Musikfestival in Remsay, der im Norden liegenden zweitgrößten Stadt der Insel. Von hier aus hatte in den 1970er Jahren ein Volksmusikrevival begonnen, das sich heute in der Musik der Celtic-Folkband Skeel und von King Chiaulee, einer innovativen und traditionell im Gälisch-Keltischen verwurzelten 5-Mann-Folkband wiederspiegelt. Weitere Repräsentanten der keltischen Musiktradition auf der Isle of Man sind die Sängerin und Harfinistin Emma Christian, die Band MacTullagh Vannin, der Manx-Gaelic-Chor Caarjyn Cooidjagh und The Mannin Folk.

Neben dem Einfluß des Folk-Music-Festivals arbeitet die Stiftung Manx Herritage Foundation an der  Unterstützung der Manx-Kultur und seiner Musik. Insbesondere das Engagement des Producers Charles Guard sorgt für die Lebendigkeit der gälisch-keltischen Musik von der Isle of Man. Diese traditionelle Musik kann man beschreiben als eine kreative Symbiose aus irischer Schwermut, Wiegenliedern von den Hybriden, englischer Volksmusik und moderner Popmusik. Die Isle of Man besitzt damit eine Fülle faszinierender traditioneller Musik, die für die Fans der gälisch-keltischen Musik bestens geeignet ist.